ò Mit welchen Beschwerden kann ich zu Ihnen kommen?
ò Was muss ich zur Therapie mitbringen?
ò Wie komm ich zu einer Verordnung?
ò Kann man auch ohne ärztliche Verordnung zu Ihnen kommen?
ò Behandeln Sie auch neurologische Patienten wie z.B.: nach Schlaganfall?
ò Ist die Praxis rollstuhlgerecht?
ò Sie sagen Sie machen auch Osteopathie – was ist das?
? Mit welchen Beschwerden kann ich zu Ihnen kommen?
Meine Spezialgebiete sind die Traumatologie (Unfallchirurgie) und Orthopädie.
In der Traumatologie geht es vor allem um verletzte Gelenke und Muskeln.
Wenn also z.B.: ein Kreuzband gerissen ist, oder eine Sehne in der Schulter
können Sie zu mir kommen. Ebenso nach Knochenbrüchen oder oder
Gelenksluxationen. Die Therapie kann schon vor einer etwaigen Operation
sehr ratsam sein, auf jeden Fall aber nach einer Operation in der
Rehabilitationsphase.
Bei einer frischen Verletzung sollten Sie aber auf jeden Fall vorher
einen Arzt konsultieren!! Bei den orthopädischen Problemen handelt es
sich meist um Gelenksabnützungen degenerativer Art. (Ohne Trauma, z.B:
durch Fehlbelastungen, Haltungsschäden, Übergewicht…wie z.B.: Arthrosen)
Durch die Physiotherapie kann man den Fortschritt der degenerativen
Erkrankungen positiv beeinflussen. Sollte eine Operation geplant sein, kann
man auch hier präoperativ arbeiten, aber unbedingt auch nach der Operation
in der Rehabilitationsphase. Erste Anlaufstelle ist auch hier unbedingt
ein FA für Orthopädie! <zurück
? Was muß ich zur Therapie mitbringen?
Beim ersten Termin sollten Sie die ärztliche Verordnung für die
Physiotherapie mitbringen. Vom Gewand empfiehlt sich bequeme Kleidung,
in der Sie sich gut bewegen können. T-Shirt und eine Turnhose sind
eigentlich meist die richtige Wahl. Außerdem sollten Sie ein großes
Badetuch dabei haben. <zurück
? Wie komm ich zu einer Verordnung?
Ihr behandelnder Arzt (Praktischer Arzt oder Facharzt) kann Ihnen eine
Verordnung für Physiotherapie schreiben. Diese sollte die Anzahl der
verschriebenen Einheiten enthalten sowie die empfohlenen Dauer einer
PT- Einheit. Diese Verordnung müssen Sie bei Ihrer zuständigen
Krankenkassa chefärztlich bewilligen lassen. Dabei handelt es sich nur
um einen Formalakt, Sie brauchen sich normalerweise kein zweites Mal
untersuchen lassen. <zurück
? Kann man auch ohne ärztliche Verordnung zu Ihnen kommen?
Ja kann man schon, man fällt dann aber um den Krankenkassenbeitrag
um, das heißt Sie müssen die Therapiekosten zur Gänze aus eigener
Tasche übernehmen. <zurück
Öffentlich am besten mit dem D-Wagen Station Althanstrasse, oder über
die Linien 5 und 33 vom Franz Josefs Bahnhof. Von der U6 Währingerstrasse
oder Nussdorferstrasse ist es lediglich ein kurzer Fußmarsch. Ganz in der
Nähe gibt es auch zwei Viennabike-Stationen. Mit den Parkplätzen verhält
es sich wie auch im Rest von Wien: unberechenbar! Parkgebühr
von 9.00 bis 20.00! <zurück
? Behandeln Sie auch neurologische Patienten wie z.B.: nach Schlaganfall?
Die Behandlung von neurologischen Patienten zählt nicht zu meinem
Spezialgebiet. Es gibt in Wien viele andere Therapeuten die speziell in diesen
Bereich arbeiten und auch die entsprechenden Fortbildungen haben. Einige
kommen sogar zu Hausbesuchen, wenn es nötig sein sollte. Mit solchen
Problemen sind Sie sicher bei so einem Kollegen/In besser aufgehoben!
Ja, ich behandle auch Kinder – sofern sie traumatologische oder
orthopädische Probleme haben (z.B.: Skoliosen). Kinder mit neurologischen
Beschwerden wie z.B.: Cerebralparese, Microzephalus oder Kleinkinder mit
Entwicklungsverzögerung kann ich aufgrund der fehlenden Resourcen in der
Praxis nicht behandeln. <zurück
? Ist die Praxis rollstuhlgerecht?
Ja, die Praxis ist rollstuhlgerecht. Sie liegt ebenerdig und ist auch für Leute
mit Gehbehinderung gut zugänglich. <zurück
? Sie sagen Sie machen auch Osteopathie – was ist das?
Osteopathie ist eine ganzheitliche Form der Manuellen Medizin. Die
Osteopathie wurde Ende des 19. Jahrhunderts vom amerikanischen Arzt
Dr. Still als „neue“ Art der Medizin entwickelt. Seit damals verbreitet sich die
Osteopathie um die Welt und findet auch in Europa immer mehr Anklang.
Die Osteopathie sieht den menschlichen Körper als eine Einheit, als ein
zusammengehöriges Ganzes. Die verschiedenen Körperstrukturen und
-gewebe beeinflussen sich ständig untereinander. Im Idealfall eines gesunden
Körpers befinden sich alle diversen „Spannungen“ der Körpergewebe in
einem harmonischen Gleichgewicht.
Sollte irgendwo im Körper eine Läsion (Störung) auftreten ist nicht
ausschließlich die Stelle der eigentlichen Läsion betroffen: die Störung wird
durch Kompensationsmechanismen auch auf andere Orte übertragen, auf
Orte die mit der primären Läsion eigentlich nichts mehr zu tun haben. Oft
sind es aber genau diese Schmerzpunkte, die viele Leute zum Arzt treiben.
Behandelt man dann nur die angegebenen Schmerzen ist die Behandlung
rein symptomatisch: die Ursache ist noch nicht behoben und somit wird
das gleiche Schmerzbild nach einiger Zeit wohl wiederkehren.
Der Osteopath macht sich auf die Suche nach der primären Läsion und
versucht diese zu behandeln. Er untersucht dabei mit seinen geschulten
Händen den ganzen Körper von Scheitel bis zur Sohle. Diagnose und
Therapie fließen ineinander über. Die osteopathische Therapie ist in aller
Regel nicht schmerzhaft, im Gegenteil wird sie sogar als sehr angenehm
und beruhigend empfunden.
Ich mache die Ausbildung für Osteopathie an der WSO (Wiener Schule für
Osteopathie). Die gesamte Ausbildung dauert 6
Jahre und schließt
mit
einem
Diplom ab. Sollten Sie noch mehr wissen wollen schauen Sie mal nach unter